Moskau, Rothschild und Hartz 4


Es ist ein klei­ner Best­sel­ler auf dem rie­si­gen ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schen Markt: Oli­ver Janichs „Kapi­ta­lis­mus­kom­plott” gilt als eine Bibel der deut­schen Liber­tä­ren. Der ehe­ma­lige Focus-Money Redak­teur hat nicht nur eine kleine Par­tei gegrün­det, son­dern auch ein Buch geschrie­ben, in dem die theo­re­ti­schen Grund­la­gen vor­ge­stellt wer­den, die ihn und seine Kom­pa­gnons antrei­ben. Das Buch wird von Liber­tä­ren und Ver­schwö­rungs­fans als Erklä­rung bewor­ben, mit der die Welt ver­än­dert wer­den könne. „Die­ses Buch hat es geschafft mir viele linke Dog­men aus den Gehirn­win­dun­gen zu ent­fer­nen”, jubelt ein Anhän­ger des Par­tei­vor­sit­zen­den. Die­ser behaup­tet, dass mit der Lek­türe die „Vor­stel­lun­gen über die Rea­li­tät auf den Kopf ” gestellt wer­den würde. Er würde „Wege” auf­zei­gen, „wie wir zu einer fried­li­chen, frei­heit­li­chen und gerech­te­ren Welt gelan­gen” kön­nen.

Doch Janich ver­spricht vie­les und hält nichts. Dafür kol­por­tiert er wahn­wit­zige Ver­schwö­rungs­my­then. Der Par­tei­vor­sit­zende erfin­det das ein oder andere Gespräch, fälscht den ein oder ande­ren Fakt und warnt vor dem ein oder ande­rem Poli­ti­ker, den er zum Instru­ment einer angeb­li­chen kom­mu­nis­ti­schen Welt­ver­schwö­rung macht. Genug Stoff für einen „Tril­ler”, denn mit einem Sach­buch oder gar mit einer wis­sen­schaft­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung hat das Buch vom „Kapi­ta­lis­mus­kom­plott” nicht das Geringste zu tun.

Put­zen und Kapitalismus.

Schließ­lich hat der umtrie­bige Ver­schwö­rungs­ideo­loge nach eige­nen Anga­ben noch nicht ein­mal Sach­buch ver­fasst, son­dern ein Mach­werk ver­öf­fent­licht, das er „Thril­ler” nennt. Daher ver­zich­tet Janich auch auf den Gebrauch von Fuß­bo­ten, „weil diese” angeb­lich „gerne über­se­hen wer­den”. Das macht es ihm ein­fach, sein wahn­wit­zige Theo­rien zu ver­brei­ten, ohne sie in irgend­ei­ner Form bele­gen zu müssen.

Janich defi­niert zum Bei­spiel den Kapi­ta­lis­mus als „Ver­trags­frei­heit”. Er leug­net die Tota­li­tät die­ses gesell­schaft­li­chen Sys­tems, ver­neint die gesell­schaft­li­che Aus­beu­tung, den Waren­fe­tisch und die reak­tio­nä­ren Ideo­lo­gie, die die kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaf­ten Tag für Tag her­vor­brin­gen. Dafür gibt Janich sich reich­lich Mühe, den Kapi­ta­lis­mus als natur­wüch­sige Gesell­schafts­form dar­zu­stel­len, der aus „Putz­frauen” rei­che Men­schen macht. Es han­dele sich um eine „natür­li­che Ord­nung”, die „eigent­lich nur Frei­heit” bedeu­ten würde, wenn denn der bös­ar­tige Levia­than Staat nicht wäre, den Janich als Ein­schrän­kung der kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft begreift:

„Ich werde spä­ter zei­gen, wie eine unge­lernte Putz­frau ohne Sprach­kennt­nisse kom­for­ta­bel leben kann und im Alter sogar Mil­lio­nä­rin wäre, würde der Staat nicht eingreifen”.

Nun wer­den Men­schen die ihre Arbeits­kraft ver­kau­fen und put­zen gehen, im Alter nicht reich, kön­nen sich dafür aber an einem kaput­ten Rücken und ande­ren Schmer­zen erfreuen. Doch der­ar­tige Fol­gen der Lohn­ar­beit wer­den vom Vor­den­ker der „Par­tei der Ver­nunft” (PdV) igno­riert. Es ist sein men­schen­ver­ach­ten­der Blick auf die deut­sche Rea­li­tät, der das Buch wie ein roter Faden durch­zieht. Mit dem Blick auf Hartz4-Empfänger_innen behaup­tet Janich zum Bei­spiel:

„Sozi­al­hilfe oder Hartz-IV-Empfänger haben ein gerin­ges Inter­esse zu arbei­ten, wenn sie auch ohne zu schuf­ten Geld bekom­men”.

Wer ein­mal in den zwei­fel­haf­ten Genuss die­ser rudi­men­tä­ren Sozi­al­leis­tun­gen gekom­men ist, die gerade ein­mal aus­rei­chen, um ein Leben am Rande der Gesell­schaft zu fris­ten, dürfte diese Behaup­tung empö­ren. Schließ­lich bedeu­tet Harz4 ein Leben in Armut. Janicht stig­ma­ti­ti­siert die Empfänger_innen der­ar­ti­ger Sozi­al­leis­tun­gen, auch wenn er — mit dem Blick eines deut­schen Klein­bür­gers — ein­schränkt, dass nicht „alle diese Grup­pen faul” seien. Doch sol­che Rela­ti­vie­run­gen ver­blas­sen ange­sichts von Sät­zen, in denen Janich die Erwerbs­lo­sen als gesell­schaft­li­che Schäd­linge bezeichnet:

„Der faule Arbeits­lose scha­det den flei­ßig Arbei­ten­den”.

Ähnli­ches weiß Janich über Migrant_innen zu berich­ten. Er hat kein Pro­blem mit den­je­ni­gen, die sei­nem Ideal des deut­schen Kapi­ta­lis­mus nüt­zen, dafür aber mit Men­schen, die nach Deutsch­land kom­men und Sozi­al­leis­tun­gen bezie­hen. Am deut­schen Stamm­tisch des Oli­ver Janich klingt das dann etwa so:

„Die eigent­li­che Ursa­che liegt darin, dass Men­schen in unsere Sozi­al­sys­teme ein­wan­dern kön­nen und sich so gar nicht inte­grie­ren müssen”.

Sein Ideal ist die kapi­ta­lis­ti­sche Volks­ge­mein­schaft, in Gewerk­schaf­ten und Kon­zerne mit­ein­an­der har­mo­nie­ren. Ers­tere dür­fen „Rechts­be­ra­tung, eine genos­sen­schaft­li­che Ver­si­che­rung oder andere Inter­es­sen­ver­tre­tun­gen” anbie­ten, die Kon­zerne dür­fen ihr kapi­ta­lis­ti­sches Zucker­bä­cker­land schaf­fen, in dem weder Kün­di­gungs­schutz noch Min­dest­löhne exis­tie­ren, dafür aber Leih– und andere For­men der Lohn­ar­beit. Janich singt das hohe Lied der guten Kon­zerne, diese seien „von sich her­aus sozial”.

Roth­schild und Gorbatschow.

Der Par­tei­vor­sit­zende hat keine Kri­tik an der kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft. Schließ­lich macht er letzt­end­lich ein­eige ein­zelne Fami­lien für die ver­meint­li­chen Unge­rech­tig­kei­ten ver­ant­wort­lich, die er zu erken­nen glaubt. Er knüpft an anti-amerikanische und anti­se­mi­ti­sche Ver­schwö­rungs­my­then an. Janich gibt unter ande­rem der ame­ri­ka­ni­sche Noten­bank Federal Reserve (FED) die Schuld, dass die Men­schen und auch der „unge­lernte Arbei­ter” noch nicht „im Schla­raf­fen­land leben”. Schuld tra­gen „die­je­ni­gen Fami­lien, die die ame­ri­ka­ni­sche Noten­bank durch­ge­setzt haben”. Mit die­sem ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schen Mythos macht Janich ein­zelne Bankiers-Familien ver­ant­wort­lich. Hier agru­men­tiert der Vor­sit­zende der „Par­tei der Ver­nunft” wie jeder ordi­näre Ver­schwö­rungs­ideo­loge, der von „Fami­lien” mun­kelt, aber oft­mals die Roth­schilds und Rocke­fel­lers meint.

Janich beruft sich dabei auf einen wei­te­ren Best­sel­ler der Ver­schwö­rungs­szene. Er zitiert zustim­mend aus G. Edward Grif­fins Buch „Die Krea­tur von Jekyll Island”. In Deutsch­land ist die­ses Mach­werk im rech­ten und eso­te­ri­schen „Kopp-Verlag” erschie­nen. Grif­fin ist seit Mitte der 60er Jahre des letz­ten Jahr­hun­derts ein Vor­den­ker der anti­se­mi­ti­schen John Birch Society. Er macht in sei­nem Buch ganze sechs Fami­lien für alle Unge­rech­tig­kei­ten des Kapi­ta­lis­mus ver­ant­wort­lich. Sein anti­se­mi­ti­scher Kolportagen-Roman befasst sich über weite Stre­cken mit der Rothschild-Familie, die er zum füh­ren­den Teil einer gigan­ti­schen Ver­schwö­rung macht. „Sie” wür­den eine „ver­bor­gene Tages­ord­nung” umset­zen wol­len. Ziel sei der „Welt-Sozialismus”. Grif­fin macht diese angeb­li­che Ver­schwö­rung daher für kapi­ta­lis­ti­sche Kriege und für staats­ka­pi­ta­lis­ti­sche Sys­teme wie die Sowjet­union ver­ant­wort­lich. Außer­dem hät­ten „sie”, mit Hilfe des „Erz­kri­mi­nel­len” Gor­bat­schow, die „Öko-Bewegung” geschaf­fen. Der Ver­schwö­rungs­au­tor Janich scheint von die­sem anti­se­mi­ti­schen Ver­schwö­rungs­buch inspi­riert wor­den zu sein, sein Buch liest sich über weite Stre­cken wie ein deut­sches Pla­giat des anti­se­mi­ti­schen Machwerks.

JFK und Woody Harrelson.

„Ich werde in die­sem Buch keine ein­zige Ver­schwö­rungs­theo­rie verbreiten.”

Der Vor­den­ker der deut­schen Liber­tä­ren will mit sei­nem Buch zwar „keine ein­zige Ver­schwö­rungs­theo­rie” ver­brei­ten, doch er tut es. Pene­trant pro­pa­giert Janich Ver­schwö­rungs­my­then, die in sei­nem Milieu so unge­heuer beliebt sind. So behaup­tet Janich, dass John F. Ken­nedy vom CIA ermor­dert wurde. Die Bush-Familie sei in das Atten­tat ver­wi­ckelt. Men­schen, die die­ser voll­kom­men halt­lo­sen Behaup­tung wie­der­spre­chen, wer­den als CIA-Agenten bezeich­net. So zum Bei­spiel der NBC-Journalist Edward Epstein. Janich muss auch hier jeden Beweis schul­dig blei­ben, des­we­gen beruft er sich aber auf namen­lose Gesel­len: „Laut vie­len Top-Kennedy-Forschern ist Epstein ein CIA-Agent”. Janich spart sich jeden Beweis. Seine obskure Begrün­dung klingt amüsant:

„Die Hin­weise sind so zahl­reich, dass hier­für kein Platz ist, um sie abschlie­ßend behan­deln zu können”.

Dafür greift er eine Rede auf, die in der Ver­schwö­rungs­szene umge­deu­tet wird, um die Exis­tenzt der angeb­li­chen Ver­schwö­rung zu bele­gen. Es han­delt sich um eine Rede, die Ken­nedy im Jahr 1961 vor ver­sam­mel­ten Jour­na­lis­ten hielt. Hier warnte er vor einer „mono­li­thi­schen und ruch­lo­sen Ver­schwö­rung”, die mit „Unter­wan­de­rung” und mit „Gue­ril­la­an­grif­fen” vor­ge­hen würde. Ken­nedy knüpfte hier an anti­kom­mu­nis­ti­sche Theo­rien an, die von einer gro­ßen kom­mu­nis­ti­schen Ver­schwö­rung aus­gin­gen. Ver­schwö­rungs­ideo­lo­gen benut­zen diese anti­kom­mu­nis­ti­sche Rede des John F. Ken­nedy, um die Behaup­tung auf­zu­stel­len, dass der dama­lige Prä­si­dent ganz all­ge­mein vor einer Welt­ver­schwö­rung gewarnt habe. Daher sei er ermor­det wor­den. Für Janich han­delt es sich um eine Ver­schwö­rung des ame­ri­ka­ni­schen Geheim­diens­tes. So reißt Janich die Rede des John F. Ken­nedy aus dem Zusam­men­hang. Seine wei­te­ren Quel­len sind Youtube-Videos und „Oli­ver Sto­nes Film JFK”, der zur wahn­wit­zi­gen Beweis­auf­nahme her­an­ge­führt wird. Janichs letz­tes Indiz ver­weist auf den Wahn, dem der Autor ver­fal­len ist:

„Sto­nes Haupt­dar­stel­ler in Natu­ral Born Kil­lers von 1994 war Woody Har­rel­son. Er ist der Sohn von Charles Har­rel­son, einem ver­ur­teil­ten Auf­trags­kil­ler. Er soll der Charles Har­rel­son sein, der als einer der drei ‘Land­strei­cher’ am Tag des Kennedy-Attentats ver­haf­tet wurde. Die drei waren höchst­wahr­schein­lich Teil des Plots”.

Unfrei­wil­lig amü­sant ist auch Janichs Schil­de­rung eines mega-geheimen Tref­fens, das in sei­nem Kopf enstan­den ist. Er schil­dert ein geheim­nis­vol­les Tref­fen von drei­zehn „Illu­mi­na­ten”, die den Kli­ma­wan­del erfin­den und neben­bei auf die Idee kom­men, Flug­zeuge in Wol­ken­krat­zer flie­gen zu las­sen. „Wie wär’s, wenn wir den Leu­ten ein­fach erzäh­len, es liege an der Indus­tria­li­sie­rung. Ihr wisst schon: Mensch bläst Schad­stoffe in die Luft, gleich­zei­tig wird’s wär­mer, also ist der Mensch schuld”, sagt der Eine. Der Andere zwei­felt: „Das schlu­cken die nie. Genauso gut könnte ich ein Flug­zeug in einen rie­si­gen Wol­ken­krat­zer flie­gen las­sen und den Leu­ten erzäh­len, dass er dadurch in sein eige­nes Fun­da­ment fällt.” Hier offen­bart der Autor den Wahn, dem er ver­fal­len ist. Janich urteilt über sein Mär­chen, das er für das Buch erfun­den hat:

„So könnte es gelau­fen sein”.

Welt­ver­schwö­rung und Google.

Es sind die USA, die den Hass des Auto­ren erre­gen. In einem anti-amerikanischen und geschichts­re­vi­sio­nis­ti­schen Anfall setzt die­ser die­ser die Pra­xis des Natio­nal­so­zia­lis­mus mit dem Vor­ge­hen der ame­ri­ka­ni­schen Insti­tu­tio­nen gleich: „Wie man heute noch die Par­al­le­len zwi­schen Reichs­tags­brand und 11. Sep­tem­ber sowie Ermäch­ti­gungs­ge­setz und Patriot Act über­se­hen kann, ist nur mit einem völ­li­gen Ver­sa­gen der Medien zu erklä­ren, zumal wir im Zeit­al­ter des Inter­nets leben”. Doch die Medien seien von alten „Kom­mu­nis­ten” und „Links­in­tel­lek­tu­el­len durch­setzt”. Außer­dem wür­den „Des­in­for­man­ten” den armen Janich und seine ideo­lo­gi­schen Kum­pa­nen mit „Des­in­for­ma­ti­ons­tak­ti­ken” bedro­hen. Selbst­ver­ständ­lich macht Janich, der ordi­näre Ver­schwö­rungs­agi­ga­tor, auch geheim­nis­volle Hin­ter­män­ner aus, die hin­ter dem Vor­hang die Fäden zie­hen. Es seien „Glo­ba­lis­ten”, „die eine Welt­re­gie­rung anstre­ben” und für sämt­li­che Kriege ver­ant­wort­lich seien. Janich kon­stru­iert hier eine kleine, geheime Gruppe, die an einer „Neuen Welt­ord­nung” arbei­ten wür­den. Beweise muss Janich schul­dig blei­ben. Statt­des­sen emp­fiehlt er eine Suchmaschine:

„Wenn Sie ‘Neue Welt­or­dung’ oder ‘New World Order (NWO)’ goo­geln, fin­den Sie unzäh­lige Zei­tungs­be­richte, in denen geschil­dert wird, wie Bush (Vater und Sohn), Obama, Mer­kel, Brown und viele andere an der Neuen Welt­ord­nung arbei­ten oder arbeiteten”.

Tat­säch­lich fin­den sich, wenn man Janichs Rat­schlag befolgt, hun­derte Inter­net­sei­ten der Ver­schwö­rungs­szene, auf denen ähnli­che Mär­chen kol­por­tiert wer­den. Wo die Inter­net­sei­ten der Ver­schwö­rungs­szene als Quelle die­nen, sind Ver­fäl­schun­gen und Umdeu­tun­gen nicht weit. So behaup­tet Janich zum Bei­spiel: „Den exak­ten Ter­mi­nus ‘Neue Welt­or­dung’ haben mei­nes Wis­sens (…) bis­her nur George Bush sen. und Gor­don Brown in den Mund genom­men”. Würde der Ver­schwö­rungs­ideo­loge auch ein­mal andere Inter­net­sei­ten besu­chen, könnte er wis­sen, dass die Phrase von der „Neuen Welt­ord­nung” bereits nach dem ers­ten Wel­krieg popu­lär wurde.

Darth Vader und die Grünen.

Die kleine Truppe, die anschei­nend rela­tiv erfolg­los die „Neue Welt­ord­nung” anstrebt, setzt sich nicht nur aus bekann­ten ame­ri­ka­ni­schen Poli­ti­kern zusam­men. Janich behaup­tet, dass diese geheime Gruppe von einem schwar­zen Lord geführt wer­den würde: Der Ban­kier David Rocke­fel­ler sei „der ‘Darth Vader’ der Neuen Welt­ord­nung”. Außer­dem wür­den ver­schie­dene Think-Tanks exis­tie­ren, die alle an der gro­ßen Welt­ver­schwö­rung betei­ligt wären. Janich nennt etwa den ame­ri­ka­ni­schen „Coun­cil on For­eign Rela­ti­ons” (FER). Hier beruft sich der Ver­schwö­rungs­ideo­loge auf einen ande­ren Ver­schwö­rungs­ideo­lo­gen: Die Pro­pa­gan­dis­ten von Ver­schwö­rungs­my­then beru­fen sich eben gerne auf andere Pro­pa­gan­dis­ten, die ganz ähnli­che Mär­chen pro­pa­gie­ren. So wer­den Pseudo-Beweise geschaf­fen: Die eigene Ideo­lo­gie wird mit den Groß-Konstruktionen ande­rer Ver­schwö­rungs­ideo­lo­gen belegt. In die­sem Fall beruft sich Janich auch auf den US-Nationalisten Alex Jones, der mit sei­ner ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schen Radio­sen­dung und sei­nen Pseudo-Dokumentationen die Ideen der „Trut­her” und „Birt­her” pro­pa­giert. Zur rie­si­gen Welt­ver­schwö­rung gehö­ren für Janich außer­dem wei­tere Think-Tanks, Barack Obama, die „Bilderberg-Konferenz”, die deut­schen Grü­nen und die Pharma-Industrie.

AIDS und „Illu­mi­nati” .

Viel­leicht bewirbt Janich auch daher andere Mach­werke der Ver­schwö­rungs­szene. Er behaup­tet zum Bei­spiel, dass das „Wis­sen um alter­na­tive, natür­li­che Heil­mit­tel – ins­be­son­dere für Krebs – (…) unter­drückt” wer­den würde, damit „Big Pharma” mehr Pro­fite gene­rie­ren könne. Außer­dem ver­sucht sich Janich als AIDS-Leugner: „Aids soll durch Hepatitis-B-Impfungen in Afrika und San Fran­cisco in Umlauf gekom­men sein”. Hier kol­por­tiert Janich ein Mär­chen, das in der Ver­schwö­rungs­szene durch­aus beliebt ist. So hat die Band „Die Band­breite” zum Bei­spiel einen Song pro­du­ziert, in dem der­ar­tige Mythen kol­por­tiert wer­den. Nichts ande­res tut der Ver­schwö­rungs­au­tor in sei­nem Mach­werk vom „Kapi­ta­lis­mus­kom­plott”. Er beruft sich dabei auch auf Ted Gun­der­son, der von Janich als „ehe­ma­lige FBI Direk­tor von Los Ange­les” ein­ge­führt wird. Ted Gun­der­son, der an die­ser Stelle ein wich­ti­ger Pseudo-Kron­zeu­ge ist, glaubt im Üb­ri­gen an die „Ent­füh­rung von vie­len Tau­sen­den von ame­ri­ka­ni­schen Kin­dern zum Zweck der Pro­sti­tu­ti­on, der Por­no­gra­phie, für ex­pe­ri­men­tel­le High­tech­waf­fen, Ge­dan­ken­kon­troll­miss­brauch, Kin­der­skla­ven­ar­beit für un­ter­ir­di­sche Stütz­punk­te, weiße Kin­der­skla­ve­rei“ und sa­ta­ni­sche Ri­tu­al­mor­de. Als Täter hat Gun­der­son den ame­ri­ka­ni­schen Ge­heim­dienst CIA aus­ge­macht, die im Auf­trag von “ in­ter­na­tio­na­len Sa­ta­nis­ten – als das Il­lu­mi­na­ti be­kannt – han­deln“. Dies ist nur einer der Kron­zeu­gen aus dem Ver­schwö­rungs­mi­lieu, die Oli­ver Janich bemüht, um seine Wahn von der Welt­ver­schwö­rung zu propagieren.

Car­los und Kissinger.

In sei­nem Buch macht Janich, mit Hilfe ande­rer Kron­zeu­gen, außer­dem noch wei­tere Hin­ter­män­ner aus: Der Ter­ro­rist Ilich Ramí­rez Sán­chez (Car­los, der Scha­kal) und Henry Kis­sin­ger seien ein Teil der Welt­ver­schwö­rung. Janich spricht davon, dass beide Mit­glie­der des sowje­ti­schen Geheim­diens­tes KGB gewe­sen seien. Kis­sin­ger sei nicht nur ein alt­ge­dien­ter KGB-Mann, son­dern auch noch „der Pate der Bil­der­ber­ger und der Neuen Welt­ord­nung”. Beweise muss Janich natür­lich auch hier schul­dig blei­ben. Es bleibt bei Mythen und Mär­chen, mit denen die große Welt­ver­schwö­rung kon­stru­iert wird. Bil­der­ber­ger, Rocke­fel­ler, Obama, Adorno und der KGB sowie die deut­schen Grü­nen wer­den fröh­lich zusam­men­ge­mixt: Her­aus kommt die kom­mu­nis­ti­sche Welt­ver­schwö­rung, an der auch ZDF-Anchorman Claus Kle­ber betei­ligt sein soll. Nach lan­gen Tira­den behaup­tet Janich:

„Wir wer­den spä­ter noch sehen, dass sie tat­säch­lich echte Kom­mu­nis­ten sind, nicht nur in der Theorie”.

Die kom­mu­nis­ti­sche Weltverschwörung.

Um die angeb­li­che kom­mu­nis­ti­sche Mega-Verschwörung zu bele­gen, beruft sich Janich — mal wie­der — auf einen ande­ren Ver­schwö­rungs­au­to­ren. Janich emp­fiehlt die anti­kom­mu­nis­ti­schen Mach­werke des Tors­ten Mann, der „die bei­den wich­tigs­ten Bücher der letz­ten Jahre geschrie­ben” hätte. Es han­delt sich um Best­sel­ler der Ver­schwö­rungs­li­te­ra­tur, die eben­falls im recht­se­so­te­ri­schen „Kopp-Verlag” erschie­nen sind. Tors­ten Mann kon­stru­iert eben­falls die kom­mu­nis­ti­sche Welt­ver­schwö­rung. Er scheint durch eine Epi­sode der Sim­psons inspi­riert, in dem der Fall der Mauer und der Unter­gang der Sowjet­union als per­fi­der Plan der Kom­mu­nis­ten dar­ge­stellt wird. Was bei den Sim­psons noch ein Gag war, ist bei Tors­ten Mann trau­ri­ger Ver­schwö­rungs­wahn, dem auch Janich ver­fal­len ist:

„Der Fall der Mauer, die Auf­lö­sung des War­schauer Pakts und die schein­bare Demo­kra­ti­sie­rung des Ostens sind Teil einer Lang­frist­stra­te­gie, deren Ziel darin besteht, eine kom­mu­nis­ti­sche Welt­ord­nung zu errich­ten, was von jeher der Plan war”.

In sei­nem Wahn behaup­tet Janich, dass „alle im Bun­des­tag ver­tre­te­nen Par­teien kom­mu­nis­tisch unter­wan­dert” seien. Er lässt die fünf­zi­ger Jahre des letz­ten Jahr­hun­derts wie­der­auf­le­ben und spricht „von einer direk­ten Steue­rung aus Mos­kau”. Von dort habe man die „Achtundsechziger-Bewegung” gesteu­ert und dort sei auch die kri­ti­sche Theo­rie erfun­den wor­den: „Der Ansatz: Alles sollte kri­ti­siert wer­den, ohne Lösungs­an­sätze zu bie­ten. So sollte die Unzu­frie­den­heit der Bevöl­ke­rung geschürt wer­den, die diese auf den Kapi­ta­lis­mus schie­ben sollte”. Spä­ter habe Mos­kau, hin­ter dem Janich ganz all­ge­mein „die Glo­ba­lis­ten” und kon­kret die Roth­schilds ver­or­tet, „die Frie­dens­be­we­gung und die Anti-Atomkraftbewegung auf­ge­baut” und dann sogar noch die „Peres­troika” erfun­den, um das „lang­fris­tige Ziel”, den Kom­mu­nis­mus, zu errei­chen. Die „Glo­ba­lis­ten des Wes­tens und des Ostens” hät­ten sich zusammengeschlossen: Ihr Ziel sei die fak­ti­sche Zer­stö­rung Deutsch­lands. So repro­du­ziert der Par­tei­vor­sit­zende, des­sen Par­tei mal mit den Pira­ten und mal mit der NPD mar­schiert, rechte Ver­schwö­rungs­my­then über die angeb­li­che Weltverschwörung:

„Heute wis­sen wir, dass der Stu­dent Benno Ohnes­org 1967 von einem Stasi-Mann ermor­det wurde. Wich­tige Leute aus der dama­li­gen Bewe­gung haben heute Schlüs­sel­po­si­tio­nen in Poli­tik und Wirt­schaft inne”.

IM-Merkel und IM-Brandt.

Ein wei­te­rer Agent die­ser kon­stru­ier­ten Welt­ver­schwö­rung sei Willy Brandt gewe­sen. Der ehe­ma­lige Bun­des­kanz­ler hatte wäh­rend des Natio­nal­so­zia­lis­mus unter fal­schem Namen leben müs­sen. Für Janich ist dies Anlaß genug, um zur Denun­zia­tion zu grei­fen: „Fal­sche Iden­ti­tä­ten anzu­neh­men scheint ihm gele­gen zu haben”, urteilt Janich über Brandt. Außer­dem stellt Janich die ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­sche Theo­rie auf, dass Brandt in Wirk­lich­keit ein Agent des KGB gewe­sen sei. Beweise muss er natür­lich auch hier schul­dig blei­ben, es bleibt bei der Behaup­tung, dass der Kanz­ler „offen­sicht­lich im Inter­esse der Stasi” gehan­delt habe. Die Paro­len von Natio­nal­so­zia­lis­ten, die den „Volks­ver­rä­ter” und „Stasi-Spitzel” in den 70er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts am liebs­ten an die Wand gestellt hät­ten, erle­ben auf diese Weise eine ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­sche Wiederkehr.

Brandt ist nicht der ein­zige bür­ger­li­che Poli­ti­ker, dem Janich eine Agenten-Tätigkeit andich­tet. Er behaup­tet auch, dass Hans Diet­rich Gen­scher in Wirk­lich­keit ein Stasi-Mitarbeiter gewe­sen sei. Ähnli­ches kol­por­tiert Janich mit dem Blick auf Gre­gor Gysi und auf Angela Mer­kel. Bei ers­te­rem kon­sta­tiert Janich eine „Stasi-Verdacht”, bei letz­te­rer möchte er „wei­tere Hin­weise auf eine mög­li­che Stasi Tätig­keit” ent­deckt haben. Schließ­lich kennt Janich die Inter­net­sei­ten der Ver­schwö­rungs­szene, mit denen der­ar­tige Mär­chen kol­por­tiert wer­den. Janich kon­sta­tiert: „Im Inter­net wird auch spe­ku­liert, dass sie ihre eige­nen Stasi-Akten und die ihres Vaters auf­be­wahrt”. In jedem Fall würde die Kanz­le­rin aber „die Agenda der Glo­ba­lis­ten” unter­stüt­zen, hin­ter der Janich alte kom­mu­nis­ti­sche Partei-Kader und Ban­kiers aus­ge­macht hat, die aus Mos­kau gesteu­ert wer­den. Es ist der para­no­ide Wahn von der kom­mu­nis­ti­schen Welt­ver­schwö­rung, die Janich antreibt.

Die Zen­trale in Moskau.

Die Grün­dung der Grü­nen führt Janich eben­falls auf die­ses geheim­nis­volle und mäch­tige Mos­kau zurück. Er ver­schweigt die Betei­li­gung von deutsch­na­tio­na­len Hip­pies und von ebenso deutsch­na­tio­na­len Alt-Nazis, die an der Grün­dung der Grü­nen betei­ligt waren. Dafür behaup­tet er: „Aus Mos­kau erging sei­ner­zeit Order an die kom­mu­nis­ti­schen Kader, in die Grüne Par­tei ein­zu­tre­ten”. Beweise oder gar eine Quel­len­an­gabe sucht man hier eben­falls ver­geb­lich, dafür schmeißt Janich — mal wie­der — einige Namen in den Raum: „Die spä­tere grüne Bun­des­tags­vi­ze­prä­si­den­tin Antje Voll­mer enga­gierte sich in der KPD/AO-nahen ‘Liga gegen den Impe­ria­lis­mus’, der spä­tere Vor­sit­zende Rein­hard Bütik­o­fer hat eine Ver­gan­gen­heit in den kom­mu­nis­ti­schen Hoch­schul­grup­pen und dem mao­is­ti­schen KBW, Jür­gen Trit­tin war Mit­glied im Kom­mu­nis­ti­schen Bund”. Dabei ver­schweigt Janich, dass die von ihm benann­ten K-Gruppen rein gar nichts mit der Poli­tik der Sowjet­union anzu­fan­gen wuss­ten. Ganz im Gegen­teil spra­chen sie von „Sozialim­pe­ria­lis­mus” oder gar vom „Sozi­al­fa­schis­mus” der Sowjetunion.

Sie über­nah­men oft­mals die soge­nannte Drei-Welten-Theorie der Maoist_innen. Diese Theo­rie, die 1974 von Deng Hsiao-ping for­mu­liert wurde, geht davon aus, dass die Super­mächte UdSSR und USA die erste Welt bil­den, wobei die Sowjet­union als die aggres­si­vere poli­ti­sche Macht ein­ge­schätzt wurde, von der die Gefahr eines neuen Welt­kriegs aus­ge­hen würde. Diese Ein­schät­zung ging mit einem aggres­si­ven und posi­ti­ven Deutschland-Bezug ein­her. In den 80er Jah­ren lös­ten sich einige K-Gruppen auf, sie waren am Rande der Hand­lungs­un­fä­hig­keit. Ein­zelne Partei-Kader such­ten ihr Heil in der deutsch­na­tio­na­len Umwelt­be­we­gung, aus der die Grü­nen als Par­tei her­vor­gin­gen. Mit einer Ver­schwö­rung haben diese Ereig­nisse aller­dings nichts zu tun. Oli­ver Janich ver­schweigt der­ar­tige Tat­sa­chen und die Moti­va­tion der Partei-Kader. Statt­des­sen erfin­det er einen Befehl der „Glo­ba­lis­ten”, deren heim­li­che Haupstadt Mos­kau zu sein scheint.

Der Traum vom Reich.

Bei soviel Ver­schwö­rungs­wahn ver­wun­dert es dann auch nicht mehr, dass Janich an Theo­rien anknüpft, die durch die rech­ten „Reichs­bür­ger” ver­tre­ten wer­den. Diese behaup­ten, unter ande­rem mit dem Blick auf den Per­so­nal­aus­weis, dass die Bun­des­re­gie­rung in Wirk­lich­keit kein Staat, son­dern eine Firma der Alli­ier­ten dar­stel­len würde. Sie spre­chen von der „BRD-GmbH” und behaup­ten, dass das „deut­sche Reich” noch exis­tie­ren würde. Daher schaf­fen sich „Reichs­bür­ger” fan­ta­sie­volle Ersatz­do­ku­mente und Pseudo-Institutionen. Meh­rere „Reichs­kanz­ler” kon­ku­rie­ren mit­ein­an­der, es gibt ver­schie­dene „Reichs­re­gie­run­gen”, die von einem Deutsch­land in den Gren­zen von 1941 träu­men. Janich kri­ti­siert zwar die Pra­xis der Reichs­bür­ger, begeis­tert sich aber für deren Theorien:

„Es spricht juris­tisch man­ches dafür, dass es sich bei der Bun­des­re­pu­blik um eine Art Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tion (NGO) han­delt, der Sie durch Bean­tra­gung eines Per­so­nal­aus­wei­ses (müsste eigent­lich Per­so­nen­aus­weis hei­ßen) unwis­sent­lich beige­tre­ten sind. Bei der Gele­gen­heit: Schauen Sie sich Ihren Per­so­nal­aus­weis ein­mal genauer an (…). Die Exis­tenz der im Inter­net berühm­ten BRD GmbH ist ein wei­te­res Indiz”.

Ver­schwö­rungs­schrott.

Janichs Mach­werk ist ein ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­sches Pam­phlet, vol­ler Ver­fäl­schun­gen und Umdeu­tun­gen, um die angeb­li­che Mega-Verschwörung der Kom­mu­nis­ten aus Mos­kau zu bele­gen. Dabei nutzt er die Mach­werke ande­rer Ver­schwö­rungs­ideo­lo­gen oder emp­fiehlt die ein oder andere Inter­net­seite des Ver­schwö­rungs­mi­lieus. Fak­ten wird man in die­sem Buch aller­dings nicht fin­den. Der „Kapi­ta­lis­mus­kom­plott” ist ein wahn­wit­zi­ges und anti­kom­mu­nis­ti­sches Pam­phlet, das nur die­je­ni­gen ernst neh­men wer­den, die den Wahn von der Welt­ver­schwö­rung tei­len. Es han­delt sich um Ver­schwö­rungs­schrott in Buch­form, von dem man nur abra­ten kann.

Oli­ver Janich appel­liert am Ende sei­ner schrift­stel­le­ri­schen Tirade an seine geneig­ten Leser_innen: Sie sol­len das Buch wei­ter­ge­ben und den neuen Kun­den „an einen Stuhl” bin­den, „bis Sie es gele­sen haben”. Anders ist das Mach­werk des Ver­schwö­rungs­ideo­lo­gen auch kaum zu ertragen.

Oli­ver Janich: „Das Kapitalismus-Komplott: Die gehei­men Zir­kel der Macht und ihre Metho­den”. Erschie­nen im Finanz­Buch Verlag.

 

 

http://reflexion-blog.com/?p=2726

 

Ich würde das Buch sehr gerne lesen. Aber ich mag ja auch HGich.T… Oder um es anders auszudrücken: Würde ich es jemals lesen, dann nur auf Schruhm und mit Windel, ansonsten würd ich mir und meinem Mobiliar zu Hause große Schäden antun. Ich müsste mich dann mit wochenlangem ausschließlichem BILD-Konsum darauf vorbereiten, dass es Blödsinn gibt, dessen Möglichkeit ich niemals geahnt hätte und wüsste dann immer noch nicht, was mich erwartet… nein, die Empfehlung, jemand auf dem Stuhl festzubinden, dass der das liest, ist weise gewählt (zumindest schlauer als das was drinsteht), aber dann muss man auch den Kopf fixieren, 3 Liter Blut kriegt man immer sehr schlecht von so einer Tischplatte raus =/

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